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Gedicht Heimkehr.

Heimkehr

Mittag, Sonnenglast, Täler und Höh'n, Gluthauch des Sommers lässt alles vergeh'n. Wanderer, müde, doch schon kann er seh'n, durch flimmernde Lüfte das Dörflein so schön.

Heimat

Gedanken geh'n zurück in die Zeit fröhlicher Jugend, erste Liebe zu zweit, doch das Dörflein war eng und die Welt gar so weit so zog er von dannen in die Fremde bis heut.

Heimat

Weit ist er gewandert allüberall, sah Berge und Wüsten und hört Wogenschall, doch traulich ist's hier nur, im Dörflein im Tal, voll Freude das Herz nun schlägt lauter nochmal.

Heimat

Rottupfige Dächer im saftigen Grün, Blumen und Bäume gar lieblich erblüh'n, fruchtschwere goldige Saaten im Sonnenlicht glüh'n und silberne Bächlein Kaskaden sprüh'n.

Heimat

Ringsum der Hügel lieblicher Kranz umarmen das Dörflein als ging es zum Tanz, oft dacht in der Ferne ich, wie schön ist dein Glanz Eichelsdorf, Dörflein, jetzt gehör' ich dir ganz.

Heimat


Von Bruno Plitzkow.













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