Eichelsdorf - Das Dorf im Herzen Hessens, am Fuße des Vogelsberges



Nidda Eichelsdorf


Eichelsdorf liegt zwischen Nidda und Schotten am Südwesthang des Vogelsberges, des größten erloschenen Vulkans Europas. Durch ihn ist die Landschaft um Eichelsdorf durch Hügel und Täler geprägt.

1187 wird in einer Urkunde der Johanniter eine Kirche in "Eigelesdorph" erwähnt. Die schmucke Kirche steht außerhalb des Ortes. Durch den Ort fließt der Eichelbach der in der Dorfmitte in die Nidda mündet. Im alten Ortskern stehen sehenswerte Fachwerkhäuser, das Schulhaus von 1895 und das Pfarrhaus. Ortsausgang Richtung nordosten ist der Kindergarten, die Feuerwehr, das Bürgerhaus und der Sportplatz.

Eichelsdorf gehört zur Stadt Nidda bestehend aus den Stadtteilen Bad Salzhausen, Borsdorf, Eichelsdorf, Fauerbach, Geiß-Nidda, Harb, Kohden, Michelnau, Nidda, Ober-Lais, Unter-Lais, Ober-Schmitten, Ober-Widdersheim, Schwickartshausen, Stornfels, Ulfa, Unter-Schmitten, Unter-Widdersheim und Wallernhausen.


Wie Eichelsdorf zu seinem Namen kam.

Als die Römer feststellten das sie Germanien nicht halten konnten und das Römische Reich zu zerbrechen drohte, zogen sie sich zurück. Die Grenze "Der Limes" bestand nicht mehr. Die Germanen besetzten das Land. Später haben sich die Franken behauptete und einen Staat gegründet.

Unter Karl d. Gr. im 8. Jh. wurden Ritter von Frankreich nach Osten in das Land geschickt um es zu besiedeln. Unter Ihnen war auch Ritter Eigil, der sich hier in Eichelsdorf mit seinem Gefolge niedergelassen hat.


Wappen

Ritter Eigil findet sich auch im Wappen wieder. Auf dem Herzschild mit dem hinterlegten Johanniterkreuz bekämpft der Ritter auf weissem Pferd einen Drachen. Eine Eichel und zwei Eichenblätter erinnern an den Eichenwald den es einst um Eichelsdorf gab.

Das hinterlegte Johanniterkreuz erinnert an die Johanniter die durch eine Schenkung des Grafen Bertold II von Nidda in unsere Gemeinde gekommen waren. Bei dem Herzschild mit dem Ritter auf weissem Pferd und Drachen, handelt es sich um den Heiligen Georg. Er wurde hier zum sagenhaften Ritter Eigil.


(c) 2016 Oliver Lein



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